Wortliste
Struktur
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Semantik 
klassisch, Adj. — Das Wort klassisch spielt als komplementärer Ausdruck zu romantisch eine wichtige Rolle im klassisch-romantischen Diskurs. Zu unterscheiden sind (der Sache nach in weitgehender Über­einstimmung mit Borchmeyer 1994, 26) zwei Hauptverwendungsweisen: Eine stiltypologisch-normative (klassisch2
5) und eine von dieser abgeleitete historische (klassisch6
7). Beide Verwendungsweisen hängen eng miteinander zusammen. Als Beispiel für klassische2
5 Kunst wird vorzugsweise die Kunst der griechischen und römischen Antike genannt, deren exemplarischen Charakter besonders F. Schlegel in seinem Aufsatz Über das Studium der Griechischen Poesie (*1795; 1797) herausgestellt hat. Umgekehrt werden, wenn von klassischer6, also griechisch-römisch-antiker Kunst im historischen Sinne die Rede ist, meist zugleich Aussagen über die Qualität dieser Kunst gemacht, so dass die typologische Wortverwen­dungsweise mit im Spiel ist. Gleichwohl gibt es Fälle, in denen sich die Bedeutungen klar unterscheiden lassen – so z. B., wenn mit klassisch auf einen Gegenstand oder Sachverhalt Bezug genommen wird, der nicht der antiken, sondern der modernen, romantischen9 Epoche zuzurechnen ist. — Literatur: Eggebrecht 1991, 478–481; Borch­meyer 1994; ders. 2002; Schulz / Doering 2003; Voßkamp 2009.
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