Wortliste
Struktur
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Semantik 
15. ›Stimmlage, Umfang der Tonhöhe einer Vokal- oder Instrumentalstimme‹, hyposem ⦿ zu 14. Die St. ist naturgegeben, kann aber durch Ausbildung oder Technik verändert werden.
Belege 
[1] Adelung, Gramm.-krit. Wb. II (21796), 174: Durch die Fistel singen, in der Musik[6], eine Stimme erzwingen, die man nicht von Natur[1] hat; wenn z. B. eine erwachsene Mannsperson, deren natürliche[2] Stimme der Baß ist, den Alt oder Discant zu singen unternimmt, welches man auch fistuliren, und eine solche erzwungene Stimme auch das Falsett, oder die Falsett-Stimme zu nennen pflegt [...].

[2] Reichardt, Vertr. Brf. I (1804), 117: Seine Stimme ist schon mehr Baritono (hoher Baß) als Tenor [...].

[3] Riepel, Sylbenmaß II (1776), 85: Hierauf [...] suchte er zu jeder Arie ein Thema, das einer jeden Stimme insbesondre angemessen war, und dem Text reden half.

[4] A. W. Schlegel, Dramat. Lit. II.2 (1811), 252: Die Frauenrollen wurden durch Knaben gespielt, so lange ihre Stimme es erlaubte. Volltext

[5] Adelung, Gramm.-krit. Wb. I (21793), 235.

[6] Adelung, Gramm.-krit. Wb. III (21798), 1549.

[7] Goethe, an Ph. Chr. Kayser (20. 6. 1785), WA IV, 7, 68.

[8] Reichardt, Vertr. Brf. I (1804), 189.














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