Wortliste
Struktur
(Wenn Sie im oberen Fenster »Wortliste« ein Stichwort auswählen, erscheint hier ein Überblick über die Gliederung des betreffenden Wortartikels.)
Semantik 
11. ›Fähigkeit, Laute zu erzeugen, lautliches Artikulationsvermögen, (prinzipielles oder aktuelles) Vermögen der Erzeugung von Tönen (zum Ausdruck innerer Zustände), Fähigkeit zum Gebrauch des Stimmorgans‹, genetorochrematosem ⦿ zu 1.
Belege 
[1] Adelung, Gramm.-krit. Wb. IV (21801), 381: Die meisten Fische haben keine Stimme[11], weil die wenigsten eine Lunge haben, welche zur Stimme[11] unentbehrlich ist. [...] In engerer Bedeutung, die menschliche Stimme[1], wo dieses Wort eigentlich den durch die organischen[1] Sprachwerkzeuge hörbar gemachten Athem bezeichnet, der zur Sprache[11] wird, wenn die Stimme[1] und die einzelnen Laute, die sie umfasset, Zeichen der Empfindungen und Gedanken werden.

[2] M. Forkel, Maria II (1784), 42: Marie – sprach er, als schon Stimme und Augen sich brachen – ver – gieb – Wild – berg – wird – Und indem verließ ihn die Sprache[16].

[3] Brockhaus, Conv.-Lex. VIII (1811), 197 f. (198).

[4] Goethe, Elpenor (1806), WA I, 11, 59.

[5] Hegel, Fichte u. Schelling (1801), 144.

[6] A. Müller, Beredsamk. (!1812; 1816), 3 f. (4).

[7] A. Müller, Beredsamk. (!1812; 1816), 8 f. (9).

[8] Novalis, Aftdg II (*1799–1800), 167.

[9] R. Schumann, Tageb. II (*1838), 68.














210849 Besucher bislang. :: Admin Login