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Semantik 
8. ›traditionelles Symbol jedes der vier Evangelisten‹, von denen drei die Gestalt eines Tieres1 haben (ein Löwe für Markus, ein Stier für Lukas, ein Adler für Johannes), eines die Gestalt eines Menschen (für Matthäus).
Belege 
[1] Goethe, an Ghzg. Carl August (21. 1. 1821), WA IV, 34, 106: Dem Evangelisten Lucas ist von den vier prophetischen Thieren das Rind zugetheilt [...].

[2] Th. Huber, Holland (1811), 180: In der neuen Kirche war eine schöne geschnitzte Kanzel, an der die vier Evangelisten geziementlich mit ihren Thieren prangten. Die Küstersfrau, welche uns umher führte, hielt Matthäus sein Thier für einen Esel, und schien die Sache nie von einer andern Seite angesehen zu haben. Wahr ist es, daß er sich die Hörner ein bischen abgelaufen hatte, so daß die Verwechselung verzeihlig war. [⦿] Ich wunderte mich nur, daß der Anblick mehr auf sie gewirkt hatte, wie die Tradition. Volltext

[3] A. Schopenhauer, Wille u. Vorst. (1819 [1818]), 346: Wenn [...] gewisse historische oder mythische Personen, oder personifizirte Begriffe[1], durch ein für alle Mal festgesetzte Symbole kenntlich gemacht werden; so heißen diese Embleme: dergleichen sind die Thiere der Evangelisten, die Eule der Minerva, der Apfel des Paris, das Anker der Hoffnung u. s. w. Volltext

[4] Ritter, Fragm. II (1810), 212, Nr. 657.














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