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Semantik 
4. ›Elite‹: die oder eine Gesamtheit von Menschen, die aufgrund ihrer Wirtschaftskraft, ihrer intellektuellen Kapazitäten oder anderer Leistungen einflussreich sind und daher besonderes Sozialprestige genießen, ohne allerdings dem Adel2 anzugehören; ütr. von 2. Bei Börne werden zum Adel4 auch (reiche) Juden gezählt [1].
Belege 
[1] Börne, Aph. u. Misz. (1829), SS 2, 280 f. (281): Die Juden schelten sie [sc. Türken] immer noch ⟨281⟩ Hunde, obzwar diese jetzt fast mehr sind als Menschen und zum Adel der Nation[2] gehören.

[2] Börne, Tageb. (1832), SS 2, 813: Dieser hielt es mit den Vornehmen, den Mächtigen, Reichen, mit dem bürgerlichen Adel.

[3] Kant, Crit. d. Urtheilskr. (21793), 138: Daß man die Werke der Alten[2] mit Recht zu Mustern anpreiset, und die Verfasser derselben classisch[2] nennt, gleich einem gewissen Adel unter den Schriftstellern, der dem Volke[1] durch seinen Vorgang Gesetze giebt: scheint Quellen des Geschmacks a posteriori anzuzeigen, und die Autonomie desselben in jedem Subjecte zu widerlegen.














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